Fokus auf die eigenen Stärken: White Wings treffen zu Hause auf Ligaprimus Würzburg

Gerade einmal drei Tage blieben den EBBECKE WHITE WINGS Hanau, um sich nach dem Auswärtssieg gegen München zu regenerieren und auf das nächste Ligaspiel vorzubereiten. Bereits am kommenden Mittwoch treffen sie auf die TG s.Oliver Würzburg. Es handelt sich um den Nachholtermin für das ausgefallene Heimspiel am 16. November.

Die TG s.Oliver Würzburg dürfte ohne Zweifel der bisher härteste Brocken für das Hanauer Team werden. „Sie sind der Topgegner der Liga. Sie stehen mit gerade einmal einer Niederlage auf dem ersten Tabellenplatz“, sagt White Wings Coach Michael Luprich.

Dass die Mannschaft bisher derartig gut performt, ist unter anderem dem US-amerikanischen Point Guard Cameron Hunt zu verdanken. „In seinen bisher 7 Spielen für Würzburg holte er durchschnittlich 24,4 Punkte. Außerdem kommt er auf 4 Assists und 6 Rebounds“, so Luprich. Hunt ist vor allem aus kürzeren Distanzen schwer zu stoppen und versenkt so gut wie alle seine Freiwürfe.

Doch auch der zweite Importspieler, der Litauer Rytis Pipiras, ist eine sehr starke Scoring-Constante. Der 2,01 Meter große Power Forward lief bisher in jedem Spiel für Würzburg auf und machte im Schnitt satte 18,6 Punkte. „Mit einer Trefferquote von 40 Prozent ist er auch von jenseits der Dreierlinie sehr gefährlich“, erklärt der Hanauer Coach. Zudem ist Philipp Hadenfeldt eine weitere wichtige Konstante im Würzburger Stammkader. Der Point Guard spielt mit viel Übersicht und verteilt im Schnitt 4,2 Assists.

Vor der Partie können gegnerische Teams jedoch nie wissen, welche BBL-Geschütze Würzburg unter Umständen noch auffahren kann. Theoretisch könnte die TG beispielsweise die beiden Aufbauspieler Joshua Obiesie und Nils Haßfurther einsetzen. Beide haben in ihren wenigen ProB-Auftritten extrem gut performt, erhalten in dieser Saison aber vorrangig Spielzeit in der Bundesliga.

Luprich möchte vor dem Spiel jedoch nicht allzu sehr auf den Gegner und seine Statistiken schauen: „Wichtig ist, dass wir wie bereits vergangenen Samstag unsere eigenen Stärken im Blick haben und als Team auftreten und verteidigen. Wir dürfen Würzburg nicht zu viele freie Würfe von der Dreierlinie geben. Außerdem wollen wir das Spiel erneut schnell machen und unser Fast-Break-Game durchbringen. An dem, was wir gegen München gezeigt haben, müssen wir anknüpfen. Es gilt, offensiv wie defensiv noch etwas cleverer zu sein und nicht zu sehr auf Risiko zu gehen.“

Das Spiel am Mittwoch (27. November) beginnt um 20 Uhr in der Hanauer Main-Kinzig-Halle.