White Wings wollen gegen Trier erneut stark auftreten

Es war ein schmerzhaftes Heimspiel, das die EBBECKE WHITE WINGS Hanau vergangene Woche gegen die Uni Baskets Paderborn bestritten. Nach einem starken ersten Viertel hatte die Mannschaft ebenso stark nachgelassen und sich im zweiten Viertel vor allem defensiv viele schwere Fehler erlaubt. Zwar bäumte sich das Team von Headcoach Simon Cote noch einmal auf – am Ende waren es aber zu viele individuelle Fehler und vor allem mangelndes Teamplay, das die Hanauer den Sieg kostete. Mit 78:83 gingen sie vom Feld.

Entsprechend haben die White Wings in dieser Woche vor allem daran gearbeitet, die eigenen Stärken wieder zu fokussieren – und häufiger umzusetzen. „Wir müssen auf dem Feld mehr Konsistenz zeigen“, sagt Cote. Ein Freundschaftsspiel am Mittwochabend hatte einige Erfolge gezeigt. „Der Spielfluss war sehr gut und wir haben den Ball besser in Bewegung gehalten“, so Cote. Er hofft dadurch auf einen Motivationsschub für das anstehende Spiel

Dieser wird nötig sein, denn am Sonntag geht es auswärts zu den RÖMERSTROM Gladiators Trier. Mitte Dezember hatten die White Wings noch einen Überraschungssieg gegen die Gladiators einfahren können. Die Defensive hielt stand, Trier kam nicht zum Zuge und wurde relativ deutlich mit 81:66 geschlagen. Klar ist aber auch: Trier ist alles andere als ein einfach zu spielender Gegner. Mit 20 Siegen und elf Niederlagen befindet sich das Team derzeit auf Tabellenplatz fünf.

Und: „Sie sind ein sehr tief besetztes Team. Sie spielen mit einer Zehn-Mann-Rotation und sind äußerst stark.“ Eine der besonderen Eigenschaften des Teams von Trainer Christian Held ist der Umstand, dass sie ihre Gegner beinahe dauerhaft unter Druck setzen. „Wir müssen daher vor allem sehr physisch spielen“, so Cote. Immerhin gibt es keine Ruhephase – Trier setzt dauerhaft zehn starke Spieler ein. Zu nennen wären die Routiniers Jermaine Bucknor – mit im Schnitt 15 Punkten pro Spiel der gefährlichste Scorer -, Simon Schmitz und Kevin Smit.

Trotz kleinerer Blessuren werden die beiden Neuzugänge Jarekious Bradley und Bryan Smithson am Sonntag aller Voraussicht nach spielen. Noch keine klare Aussage gibt es hingegen zu Mannschaftskapitän Till-Joscha Jönke. Zwar muss er sich keiner Operation unterziehen, allerdings ist unklar, wann er zu den White Wings zurückkehren kann. „In ein paar Wochen kann er wieder anfangen, zu rennen. Das wird der erste Test sein, dann sehen wir, wie er sich fühlt. Wenn er keine Schmerzen hat, kann er auch wieder anfangen zu trainieren. Wir hoffen, dass er vielleicht in ein paar Wochen zurückkehren kann – aber es gibt definitiv keinen festen Zeitplan.“

Das Spiel am 3. März beginnt um 17 Uhr in der Arena Trier. Fans, die nicht vor Ort sein können, haben die Möglichkeit, den Livestream im EBBECKE WHITE WINGS Hanau Channel auf https://airtango.live zu nutzen.