Letztes Saisonheimspiel: White Wings hoffen auf Fansupport

Einmal noch können die HEBEISEN WHITE WINGS Hanau auf den großen Rückhalt ihrer Fans bauen. Am kommenden Samstag (17.03., 19 Uhr) empfangen die White Wings die RÖMERSTROM Gladiators Trier in der Main-Kinzig-Halle. Schon jetzt kann gesagt werden: Es wird eine schwere, spannende Partie.

Leicht dürfte es dabei nicht werden. „Coach Marco Van den Berg hat alles daran gesetzt, dass sein Team zum Ende der Saison ihr bestes Basketball spielt und das scheint gelungen zu sein. Trier hat derzeit ein absolutes Formhoch“, so Hanaus Sportdirektor Helmut Wolf.

Dabei können die Trierer vor allem die Verletzung von Center Johannes Joos sehr gut kompensieren. Einmal ist Center Justin Alston zurück. „Außerdem hat sich die Mannschaft gut verstärkt. Mit Robert Nortmann – ein Kanadier mit deutschem Pass – und Anton Shoutvin, der in den letzten Partien besonders gut gespielt hat, ist Trier auf den großen Positionen sehr gut besetzt“, sagt Wolf.

Auf den kleineren Positionen funktioniert Trier ohnehin gut. „Simon Schmitz hat BBL-Erfahrung und ist für mich einer der cleversten Aufbauspieler“, lautet die Analyse des Sportdirektors. Doch auch Kevin Smit ist ein wichtiger Rückhalt. Und dann wäre da noch das Trierer Urgestein Jermaine Bucknor. „Der hat bereits zu Erstligazeiten in Trier gespielt und hat aktuell eine extrem gute Phase“, so Wolf. Kein Wunder – beinahe jeder zweite Wurf von Bucknor trifft, was im Schnitt zu zwölf Punkten pro Spiel führt.

Und doch sind es nicht die Einzelspieler, die Trier so stark machen, sondern die gesamte Mannschaft. „Da sind sie uns ziemlich ähnlich, denn es sind immer mal wieder andere Spieler, die glänzen und den Unterschied ausmachen können. Außerdem zeichnet Trier eine gute Balance zwischen Offensiv- und Defensivstärke aus. Auch da sind sie uns sehr ähnlich“, sagt Wolf.

Für Hanau gilt es also, die eigenen Stärken zu forcieren. „Das Spiel der Guards war die letzten Wochen besonders gut. Till-Joscha Jöhne und Chase Adams haben den Ball clever laufen lassen. Und dann gab es immer auch einen X-Faktor, etwa, dass die Würfe von Chris von Fintel gefallen sind oder Lavon Long mal ein gutes Spiel abgeliefert hat. Auch Lu Choice, Paul Albrecht oder Chris Brady konnten wiederholt überzeugen. Aber da hat eben immer auch die Mannschaft insgesamt gut gespielt“, analysiert Wolf. Er erwartet ein spannendes Spiel: „Es kann sehr knapp werden.“

Beim letzten regulären Saisonheimspiel sind daher auch die Unterstützer gefragt. „Wir sind noch nicht sicher in den Playoffs, aber haben eine gute Ausgangssituation. Jeder Sieg hilft – und da können die Fans uns helfen.“ Eine genaue Prognose, wie viele Siege es noch braucht, kann man aktuell nicht treffen. Bei zwei Siegen sieht es sicherlich gut aus – aber die Ausgeglichenheit der Liga macht es schwer, klare Prognosen zu stellen, hat doch beispielsweise am vergangenen Spieltag Ulm den White Wings geholfen, indem sie Kirchheim besiegten und so den ärgsten Verfolger im Rennen um die Playoffs auf Distanz hielten.

Fans, die es trotz dieser spannenden Saisonphase nicht in die Halle schaffen, haben die Möglichkeit, zu Hause mitzufiebern. Wie immer kann dazu der Livestream-Channel der HEBEISEN WHITE WINGS Hanau unter https://airtango.live genutzt werden – die Übertragung beginnt eine halbe Stunde vor dem Spiel.