„TRANSITION OFFENSE 2022“ – HEBEISEN WHITE WINGS PRÄSENTIEREN NEUES KONZEPT

Die HEBEISEN WHITE WINGS schalten um auf Angriff: Am Wochenende stellten die Zweitliga-Basketballer ihr neues Konzept vor. „Transition Offense 2022“ beinhaltet vor allem wesentliche Ziele: die Gründung einer Jugendakademie und damit den Aufbau eines Internat, den Bau einer Multifunktionshalle und den Aufstieg in die erste Liga. Zeitgleich nutzten die HEBEISEN WHITE WINGS die Präsentation, um den in Eigenregie ausgebauten VIP-Raum offiziell einzuweihen.

Über 50 Gäste waren in den VIP-Raum gekommen, um die Inhalte des neuen Konzeptes zu erfahren. Doch zunächst bedankte sich Geschäftsführer Sebeastian Bartholomäus, der Aufsichtrsratsvorsitzende Harald Nickel sowie das Management um Jens Gottwald, Thorsten Wünschmann und Sven Witt bei den am Ausbau des VIP-Raumes beteiligten Firmen und Partnern. Ohne diese sei der Anbau nicht möglich gewesen. Unter dem Strich haben die Hanauer Basketballer die städtischen Räumlichkeiten für knapp 170.000 Euro erweitert.

Die Partner waren gespannt auf die Inhalte von „Transition Offense 2022“, dem Nachfolger von „Höhenflug 2012“ und „Highspeed“ – eben jenen Konzepten, die die Flügelträger bis in die 2. Basketball-Bundesliga ProA führten. Das neue Konzept basiert auf drei Säulen. Erstens: Eine intensivierte Jugendarbeit. Bereits am Dienstag sollte in den Räumlichkeiten des Medienpartners Hanauer Anzeiger eine Jugendakademie gegründet werden. Die Karl-Rehbein-Schule und die Hohe Landesschule haben bereits die Unterstützung zugesagt.

Zweiter wesentlicher Konzeptteil: der Bau einer Multifunktionshalle. Dieser sei nötig, um die Anforderungen an einen Zwei- oder irgendwann auch Erstliga-Standort zu erfüllen. Davon würden auch andere Vereine profitieren, etwa die HSG Hanau. Die hat auf Initiative der HEBEISEN WHITE WINGS bereits im Sommer 2015 sich mit Politik und den Basketballern an der Bildung einer Projektgruppe beteiligt. Die Halle, so Nickel, sei für die weitere Entwicklung der Sportstadt Hanau unabdingbar.

Am Ende des Konzeptes soll daher das große Ziel stehen, der Aufstieg in die erste Liga. Der Traum sei laut Gottwald etwa ein Derby gegen die Fraport Skyliners oder Duelle mit dem FC Bayern München. Ambitionierte Ziele, die auch mit Hilfe eines Wirtschaftsrates erreicht werden sollen. Dieser wurde gegründet, um Finanzmittel zu akquirieren, das Netzwerk ständig zu erweitern und übernehme zudem eine Repräsentations-Funktion. Die ersten beiden, die in dem Wirtschaftsrat mitarbeiten, sind Uwe Hoppesack, Inhaber des gleichnamigen Unternehmens, sowie Norbert Schalinsky, Geschäftsführer von Saturn Hanau und Vorsitzender des Hanau Marketing Vereins.

Doch trotz der Unterstützung der Unternehmen aus Hanau und der Region, ohne die Hilfe der Stadt ist ein solches Vorhaben nicht zu realisieren. Nur gut, dass Oberbürgermeister Claus Kaminsky den HEBEISEN WHITE WINGS eine überaus positive Entwicklung bescheinigte, „eine Entwicklung im Zeitraffer“. Entsprechend können sich Hanaus Basketballer mit ihrer „grandiosen Erfolgsgeschichte“ der Unterstützung der Stadt sicher sein.

Mit solch ermunternden Worten schalten die HEBEISEN WHITE WINGS erst Recht um auf Angriff: ab sofort heißt es in Hanau: „Transition Offense“.