FEHLENDE KONSTANZ KOSTET HEBEISEN WHITE WINGS SIEG GEGEN PADERBORN

Die HEBEISEN WHITE WINGS verlieren am dritten Spieltag in der 2. Basketball-Bundesliga ProA gegen die finke baskets aus Paderborn 70:85 (40:39). Ausschlaggebend war die fehlende Konstanz im Spiel der Hanauer, wie Head Coach Simon Cote bilanzierte. Und ein herausragender Chase Adams, der Paderborn in der Crunch-Time im Alleingang zum Sieg führt.

Vor allem im ersten Viertel zeigten die HEBEISEN WHITE WINGS, dass sie in der neuen Liga sich mit einigen Teams durchaus auf Augenhöhe bewegen. Immer wieder haben die Hanauer den Weg zum Korb gesucht – und gefunden. Paderborn reagierte, wollte die Zone dicht machen, was die Gastgeber mit Distanzwürfen ausnutzten. Kapitän Christian von Fintel traf gleich zu Beginn von der Dreierlinie, was dem gesamten Team sichtbar Vertrauen in den eigenen Wurf gab. Das Resultat 26:18 nach dem ersten Viertel, das Josef Eichler mit einem krachenden Dunk krönte.

Im zweiten Viertel erlebte das Hanauer Spiel jedoch einen Bruch. Leichte Ballverluste häuften sich. Es entwickelte sich ein teils hektisches Spiel, was Paderborn für sich nutzte und den Rückstand bis zur Halbzeitpause auf 39:40 reduzierte. Dabei hatten die Hanauer noch Glück, dass die Gäste nach einem erneuten Ballverlust der Flügelträger den letzten Angriff nicht in Punkte ummünzen konnten. „Wir spielen es noch nicht über 40 Minuten“, kritisiert Cote. „Wir haben gute Phasen und weniger gute.“ Das könne man sich auf diesem Level nicht erlauben. Dennoch waren die Hanauer drauf und dran, den ersten ProA-Sieg zu erspielen. Im Schlussabschnitt nutzten die HEBEISEN WHITE WINGS die Foulprobleme der großen Jungs aus Paderborn. Insbesondere Kruize Pinkins wusste sich in Szene zu setzen, kam am Ende auf 21 Punkte und sieben Rebounds. Doch Paderborn hatte in den letzten drei Minuten in Point Guard Chase Adams die passenden Antworten. Der US-Amerikaner traf trotz Hand im Gesicht den Dreier und ließ einen weiteren folgen. Schnell wuchs der Vorsprung der Gäste auf acht Zähler, die Hanauer fanden keine Antwort mehr. „Das war eine herausragende Leistung von Chase Adams“, resümierte Paderborns Trainer Uli Naechster und ergänzte: „Die haben wir auch gebraucht.“ Adams kam in der Endabrechnung auf 29 Punkte und sechs Assists.

„Das ist ein Nervenkonzert“, urteilte Kapitän Christian von Fintel. „Für uns gibt es nur einen Weg, jeden Tag weiter hart arbeiten – so wie wir es im Sommer und den letzten Wochen getan haben.“ Zwar habe er eine bessere Verteidigung als in den ersten Spielen gesehen, „aber in den entscheidenden Situationen kleine Fehler gemacht und leichte Ballverluste gehabt“.

Für die HEBEISEN White Wings spielten:
Spieler (Punkte / Rebounds / Assist)
Miles Jackson-Cartwright (4/1/4)
Jonathan Mesghna (5/3/1)
Sebastian Heck (0/1)
Justin Baker (6/8)
Kruize Pinkins (21/7/1)
Robin Christen (9/2/1)
Josef Eichler (2/5/2)
Christian von Fintel (10/4/2)
Luke Loucks (13/5/5)
Für die finke baskets Paderborn spielten:
Spieler (Punkte / Rebounds / Assist)
Chase Adams (29/3/6)
Luis Figge (7/2/3)
Morgan Grim (14/10/4)
Nicholas Tufegzich (8/4/1)
Philip Daubner (5/6)
Ivan Buntic (12/8)
Luca Kahl (2/1)
Alan Boger
Dominik Wolf (5/3)
Jan Dübbelde (3)