HEBEISEN WHITE WINGS VERLIEREN GEGEN DISZIPLINIERT SPIELENDEN ROCKETS

Die HEBEISEN WHITE WINGS hatten beim ersten Auswärtsspiel der Saison in Gotha den erwartet schweren Stand, mussten am Ende mit 85:65 (43:28) die zweite Niederlage quittieren. „Gotha hat wahnsinnig diszipliniert gespielt und gut verteidigt“, lobte Hanaus Head Coach Simon Cote den Kontrahenten aus Gotha. „Wir müssen hier nicht gewinnen, aber für müssen kämpfen“, so Cote.

Ein Duell auf Augenhöhe entwickelte sich im ersten Viertel. Nach fünf gespielten Minuten erzielte Miles Jackson-Cartwright die erste Hanauer Führung in der ProA. Mit Zug zum Korb traf der Aufbauspieler zum 8:7. Bis zum Viertelende drehten die Rockets allerdings die Begegnung. Erst mit der Schlusssirene gelang Josef Eichler per Drei-Punkt-Spiel das 11:14. Im zweiten Spielabschnitt überrannte Gotha die Küchenexperten, lag nach zwölf Minuten bereits 21:13 in Front. Die Rockets konnten zudem von der Bank aus nachlegen, brachten Kapitän und Ex-Flügelträger Marco Völler, der in der ersten Halbzeit auf acht Zähler kam. Nur schwer in den Griff bekam die Cote-Truppe Gothas Carlton Guyton, der immer wieder sein Team antrieb. Bis zur Halbzeitpause schraubten die Gastgeber das Ergebnis auf 43:28. Direkt zu Beginn des dritten Viertels entschied Gotha die Partie frühzeitig für sich. Symbolisch die erste Aktion: Rockets Delvon Johnson blockt Kruize Pinkins, im Gegenzug treffen die Gastgeber den Dreier. Nach nur zwei Minuten liegen die Gastgeber 52:28 in Führung, laufen anschließend heiß von der Linie. Beeindruckende sechs von sechs Distanzwürfe fliegen durch die Reuse. „Da war ich mit der kämpferischen Einstellung nicht zufrieden“, kritisiert Cote, der sich dennoch über das gewonnene Reboundduell (43:37) freute. Gotha spielte nach der 72:40-Führung im Schlussviertel routiniert zu Ende, leistete sich insgesamt lediglich sieben Ballverluste. „Wir müssen Schritt für Schritt nehmen“, meinte Hanaus Head Coach, der sich „jetzt einen Abend lang ärgern“ werde und dann optimistisch auf das Spiel gegen Paderborn vorbereiten werde.

Bereits am morgigen Sonntag empfangen die Hanauer die finke baskets aus Paderborn zum Heimspiel (4. Oktober, 17 Uhr, Main-Kinzig-Halle). Paderborn verlor sein Auftaktspiel in der eigenen Halle gegen Nürnberg 66:76. Paderborn spielte gegen Nürnberg zumeist mit einer siebener Rotation. Die tiefere Bank wird gegen Hanau also wohl kaum den Ausschlag geben. Chase Adams drückt dem Spiel am ehesten seinen Stempel auf. 16 Punkte, sechs Assists und sechs Rebounds standen auf dem Scoreboard an Spieltag eins. Für Rebounds sorgt das Duo Nicholas Tufegdzich und Ivan Buntic. Paderborn gewann am zweiten Spieltag gegen Leverkusen (80:63). Auch gegen Paderborn wird entscheidend sein, ob die Hanauer auf den kompletten Kader – abgesehen von Schaffrath – zurückgreifen können und in der verkürzten Trainingswoche die Systeme festigen können. „Das wird wieder ein hartes Spiel. Aber wir nehmen die Herausforderung an“, so Cote.

Für die HEBEISEN White Wings spielten:
Spieler (Punkte / Rebounds / Assist)
Miles Jackson-Cartwright (11/6/1)
Jonathan Mesghna (8/2/1)
Sebastian Heck (5/3/2)
Justin Baker (2/6/1)
Kruize Pinkins (8/8)
Robin Christen (11/3)
Josef Eichler (10/3)
Christian von Fintel (0/2/3)
Luke Loucks (10/3/4)
Für die Oettinger Rockets Gotha spielten:
Spieler (Punkte / Rebounds / Assist)
Gerard Gomila (10/5/3)
Christopher Razis (6/2/5)
Joseph Lawson (11/3)
Carlton Guyton (16/2/5)
Devlon Johnson (4/8)
Jordan Riewer (12/1/1)
Jannik Lodders (7/4)
Marco Völler (8/3/2)
Maximilian Dileo (4/3/2)
Jeramie Woods (4/1/1)
Basem Abdulkader (3)
Nils Deiworek (0/1)