| Wer fliegt höher, Raketen oder Schwäne? | |
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Die Frage werden die weißen Flügel aus Hanau im Duell mit den Raketen aus Gotha beantworten. Betrachtet man die Tabelle, sieht man die Gothaer klar in der Favoritenrolle. Immerhin kommt mit den Rockets der Ligakrösus und Topfavorit auf den Meistertitel in die Main-Kinzig-Halle. Aber einfach wird es für die Gäste sicher nicht. Denn sie treten bei der Mannschaft der Stunde an. Mit vier Siegen in Folge weisen die Brüder-Grimm-Städter aktuell die längste Siegesserie der Liga auf. Aber nicht nur die vier Siege sprechen für die Hanauer, auch die Offensivleistungen in den vergangenen Spielen setzten Ausrufezeichen. Gegen Gießen und Nördlingen durchbrachen die White Wings gleich zwei Mal die magische Hundertermarke. Dabei müssen sich die Rockets sogar in Hanau bedanken. Denn ohne den Hanauer Sieg bei den Giants aus Nördlingen wäre die Simic-Truppe nicht als Tabellenführer nach Hessen gefahren. „Wir müssen die Kirche aber im Dorf lassen. Wir haben einen tollen Lauf, in der Vorwoche in Nördlingen einen perfekten Tag erwischt. So gut wir auch in Form sind, muss am Samstag wieder alles passen, damit wir auch gegen Gotha die Punkte in Hanau behalten“, warnt Headcoach Hans Beth vor zu großen Erwartungen. Doch nicht umsonst titelte schon die junge Liga „Hanaus Höhenflug geht weiter“. Mittlerweile reisen die Hanauer mit Highspeed durch den Süden der Republik und rangieren auf Platz sechs. Die Zahl sechs spielt gleich eine doppelte Rolle in Hanau: Denn mittlerweile haben die White Wings sich ein Sechs-Punkte-Polster auf den ersten Play-down-Platz aufgebaut. „Wir dürfen nicht vergessen, wir sind erst in die Liga aufgestiegen und unser erklärtes Ziel bleibt der Klassenerhalt. Alles andere ist Zusatz. Wir sind aber noch nicht am Ziel und müssen weiter hart um die Punkte kämpfen“, so Beth. Doch zuvor wartet einige Arbeit auf die Hanauer. Denn nicht nur die vier US-Boys um Torvoris Baker sorgen für Punkte. Mit Kevin Schaffartzik verpflichteten die Rockets in der Winterpause einen weiteren Scharfschützen. Doch zeigen sich die White Wings so treffsicher wie in Nördlingen, ist der Spielausgang völlig offen. Treffsicher will sich auch Hanaus Biber WhiWi zeigen. Schon im Hinspiel kroch der Biber aus seinem Bau und traf auf seinen Gothaer Pendant, den Rasselbock. Nun fordert WhiWi in heimischer Halle den Rasselbock zum Freiwurf-Content. Man wird sehen, ob sich der Rasselbock in den Biber-Bau traut.
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